Firmen planen
Computeranlagen mit einem Notstromaggregat
auszurüsten
Jeder der schon am Desktop Computer sitzend einen
Stromausfall miterlebt hat, weiß um die Unannehmlichkeiten, die
damit verbunden sind. Nicht gespeicherte Daten gehen verloren,
im ungünstigsten Fall werden Software oder sogar das
Betriebssystem beschädigt oder der Computer läuft nach einem
solchen Absturz überhaupt nicht mehr. Ein solches Szenario kann
fatale Folgen haben und hat in der Vergangenheit schon zu
enormen Kosten geführt, besonders wenn gleich mehrere Computer
betroffen waren. Kein Wunder, dass sich besonders Firmen
Gedanken darüber machen, wie Sie solche Vorkommnisse vermeiden
können, oder wie sich wenigstens die direkten Schäden eines
Stromausfalls abfedern lassen. Jede Unternehmung die auf die
Sicherheit ihrer Daten Wert legt investiert deshalb in
Notstromaggregate.
Um Computeranlagen weitgehend unabhängig vom Strom zu
machen, raten die Abteilungen „Computer Service und Wartung“
die Anlagen mit Notstromaggregaten auszurüsten. Dies geschieht
zentral im Innern eines Bürokomplexes und erlaubt es mit
vergleichsweise wenig Aufwand, für eine gewisse Zeit die
Stromzufuhr für wichtige Apparaturen wie Computer und Maschinen
zu gewährleisten. Je nach Investitionsumfang und Bauweise kann
dabei eine Stromversorgung von wenigen Stunden bis hin zum
Stromnetz unabhängigen Langzeitbetrieb aufrecht erhalten
werden. Viel wichtiger ist aber noch der nahtlose Übergang vom
Netzstrom zum selber produzierten Strom. Hier sollten
Schaltungen verhindern, dass es zu keinem Unterbruch kommt,
weil sonst die angestrebte Datenerhaltung trotzdem in Gefahr
ist.
Solche Systeme sind heutzutage sehr ausgereift. Sensoren
registrieren Stromschwankungen frühzeitig und registrieren
einen möglichen Stromausfall sofort. In vielen Fällen ist so
die Notstromversorgung bereits in Betrieb, wenn der Strom vom
Netz tatsächlich abbricht. Damit die Notstromaggregate nicht
ständig an und abschalten, ohne dass sie benötigt werden, sind
zusätzliche manuelle Kontrollen unabdingbar. Außerdem kann so
auf angekündigte Stromausfälle, zum Beispiel während
einer Wartung der Stromzulieferer, reagiert werden. Aus diesem
Grund beschäftigen immer mehr Firmen spezialisiertes Personal,
das genau so wie die Buchhaltung oder der Computer Service und
Wartung, zur Sicherheit und damit zum Erfolg einer Unternehmung
beiträgt.
Ein Blick in die Zukunft zeigt ehrgeizige Pläne, wonach auch
ein Desktop PC mit einer Art Notstromaggregat ausgerüstet werden
soll. So könnte ein Stromausfall auch einem an der Steckdose
angeschlossenen Computer nichts mehr anhaben, wie das bei
Laptops dank dem Batteriebetrieb schon heutzutage
funktioniert. Ob diese Projekte umgesetzt werden können
steht noch in den Sternen, denn noch haben Notstromaggregate
einen gewissen Platzbedarf und können nicht einfach so neben
den Bürotisch gestellt werden. Die Bemühungen zielen deshalb
dahingehend ab, dass auch für Einfamilienhäuser Aggregate
angeboten werden können, die wenigstens für eine kurze Zeit
Strom liefern können.
Bis es soweit ist, wird nur Firmen das Privileg zuteil
kommen, seine Computer vor einem Stromausfall effizient zu
schützen. Anlagen ausrüsten und sie Instand halten, dies
überlässt man ausgebildetem Personal, das sich mit einem
Notstromaggregat auskennt. Auch wenn der
Aufwand womöglich groß erscheint, so ist der Ertrag, nämlich
der Schutz der Computeranlagen, im Notfall nicht zu
unterschätzen.
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